Astrid Lindgren    (Claudia Tertnick)

In der Leseecke wurde allen klar: Astrid Lindgren hatte mehr Kinder- und Jugendbücher geschrieben, als wir dachten.

Unsere neuen Erkenntnisse aus diesen Büchern, Filmen, Gesprächen und Rätseln schrieben wir in unser Mini-Buch und auf bunte Plakate, bevor wir uns der wohl berühmtesten Figur
von Astrid Lindgren widmeten: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Nach ausführlichem Austausch über lustige Abenteuer von Pippi und ihren Freunden stand schließlich die Villa Kunterbunt im Mittelpunkt unseres Projektes.

Ziel war es, aus allerlei gesammelten Materialien viele kunterbunte Zimmer zu gestalten, die wir letztlich um einen liebevoll gestalteten Garten positionierten.

Würde Astrid Lindgren noch leben, könnte unsere neu erschaffene Villa Kunterbunt mit all diesen kreativ gestalteten, wunderschönen Zimmern ein Anlass sein, eine weitere lustige Geschichte zu erfinden.

 

 

Erfinder und Erfinderinnen    (Katharina Brademann)

 

Sich auf den berühmten Spuren vergangener ErfinderInnen zu bewegen war der Ausgangspunkt des Projektes „Erfinder und Erfinderinnen“.

In den drei Projekttagen beschäftigten sich die 18 SchülerInnen zunächst interessenorientiert mit Erfindungen wie z.B. der des Automobils nach Carl Bosch, des Flugzeuges nach Otto Lilienthal, der Spielkonsolen nach Nintendo oder des Sprengstoffes nach Alfred Nobel.

Anschließend fanden sie Möglichkeiten, um wie Thomas Edison aus einer Zitrone Strom zu erzeugen, bauten nach Archimedes die Archimedische Schraube nach und probierten sie aus, schöpften selbst Papier und stellten zum ersten Mal Seife her. Schließlich tüftelten sie intensiv und eigenverantwortlich an ihren eigenen Ideen und Erfindungen.

So schraubten einige Schüler aus Holzspanplatten einen Roboter zusammen, andere gingen dem Buchdruck nach Johannes Gutenberg auf den Grund und entwickelten eine Druckmaschine, während es wiederum anderen gelang, einen kindgerechten Sprengstoff herzustellen.

Aber auch die Camera obscura wurde in diesem Projekt erforscht und erfolgreich nachgebaut. Sogar eine Teichabwasseranlage konnte in den dreiTagen entwickelt und stolz präsentiert werden.
Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Schülern entwickelt und durchgeführt. 

 

 

Projekt „Chamäleon Kunterbunt“ von Eric Carle                  (Miriam Nessler)

 

Bei diesem Projekt ging es um das Bilderbuch „Chamäleon Kunterbunt“ des berühmten Schriftstellers Eric Carle. Zunächst sahen wir uns einige Fotos und Videos von Chamäleons an, und die Erstklässler konnten schon eine ganze Menge an eigenem Vorwissen einbringen. So kann ein Chamäleon beispielsweise seine Farbe aufgrund von Licht, Temperatur und Stimmung verändern. Anschließend machten wir den Test: Im Schulhaus und –hof legten die Kinder Chamäleons aus transparenter Folie auf verschiedene Untergründe und gemeinsam konnten wir die Verwandlung beobachten.

Das Buch selbst handelt von einem Chamäleon, das eines Tages nicht mehr es selbst sein möchte, und sich nach und nach in alle möglichen Tiere verwandelt, die es bei einem Zoobesuch sieht - bis es am Ende selbst nicht mehr weiß, wer es eigentlich ist und sich dann lieber wieder schnell in sich selbst zurück verwandelt.

Gemeinsam überlegten wir, in wen oder was wir uns verwandeln würden, wenn wir dies für einen Tag tun könnten. Einige Kinder malten ihre Ideen gleich auf große Plakate mit Wachsmalstiften auf. Andere modellierten das Chamäleon Kunterbunt mit Knete und dachten sich noch viele neue Tiere aus, in die sich das Chamäleon verwandeln könnte. Viele Erstklässler entschieden sich auch dafür, ihr eigenes „Chamäleon-Büchlein“ zu gestalten, bei dem sie ebenfalls malen und aufschreiben konnten, in welche Tiere sich ihr Chamäleon nach und nach verwandelte. Anschließend durften die Erstklässler ihre Ergebnisse präsentieren.

Passend zur Geschichte  schauten wir dann den englischen Kurzfilm „The Mixed-Up Chameleon“. Zum Abschluss konnten die Kinder dann noch ihr Wissen über Chamäleons bei vielen Rätselfragen unter Beweis stellen.

 

 

 

Johannes Gutenberg - Von der Schrift zum Buchdruck             (Sabine Schlauch)

 

Um die Erfindung Johannes Gutenbergs begreifen zu können probierten die Kinder zunächst verschiedene Schreibgeräte aus.Mit gespitzten Bambusstöckchen, Federkielen, Federhaltern und Tinteversuchten sie sich in der Kunst des Schreibens. Dabei stand ganz besonders die mittelalterliche Schrift im Mittelpunkt: 

                  Johannes Gutenberg                                                                                                                                            

Sehr schnell wurde allen Kindern klar, wie mühsam und zeitintensiv früher die eines Schreibers war. Sie benötigten Jahre, um Bücher abzuschreiben und kunstvoll zu gestalten.

Als nächstes lernten die Kinder verschiedene Drucktechniken kennen. So stellten sie aus Kartoffeln Buchstabenstempel her, um anschließend mit ihnen zu drucken.

Die Kartoffelstempel wurden danach in einen sogenannten Formsand gedrückt. Die dabei entstandenen Formen wurden schließlich mit flüssigem Zinn ausgegossen, dabei entstanden Zinnbuchstaben. Auch dieses Verfahren war sehr zeitintensiv und verdeutlichte die Erfindung der beweglichen Lettern.

Zum Abschluss druckten die Kinder mit beweglichen Kunststoffstempeln und fertigten eigene Texte am Computer an.

Damit schloss sich der Kreis und die Bedeutung für den Menschen hinsichtlich der Erfindung von Johannes Gutenberg.

 

Hundertwasser   (Shiela Hauser)

 

Im Projekt „Hundertwasser“ haben folgende Kinder teilgenommen:

aus 2a: Hannah Weber, aus 2b: Vlera Voca, Lonit Krustemi, Anastasia Buch, Nevio Miloloza,

aus 3a: Umut Cürück, Sirius Weick, aus 3b: Kaja Haag, Talia Balci, Maja Bechtold, Elena Maccio, aus 3c: Isabella Häußler, Lea Rabenecker, Lennart Sölch, aus 4b: Lea Packi, Enya Schüssler, aus 4c: Mieke Siegert.

Wir haben uns auf eine große Traumreise begeben um  Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt kennenzulernen, wie er gemalt hat und was er über Menschen, ihre Umwelt sowie über die Natur gedacht hat.

In diesen drei Tagen haben die Kinder sehr viel über das Malen entdeckt: Malen bedeutet träumen und sich treiben lassen, um hinterher über die eigenen Bilder zu staunen und darüber glücklich zu sein.

Abgerundet wurde unser Projekt mit einem interessanten Film über Hundertwassers Leben und seine Werke.

Alles in allem waren das erlebnisreiche Projekttage mit schönen, farbenfrohen Ergebnissen im Hundertwasserstil.

 

 

Liselotte von der Pfalz  (Monika Verma)

 

Die Kinder erfuhren viel über Liselottes Leben und ihre Ahnentafel. Sie lernten die höfischen Sitten am Leben König Ludwigs XIV. kennen. Die Projektteilnehmer schrieben Briefe mit Gänsekielen, wie Liselotte 60 000 Briefe schrieb. Die Briefe wurden danach originalgetreu gefaltet und gesiegelt. Die Kinder stellten einen Fächer her und lernten die „Fächersprache“ kennen. Sie konnten ein Anziehpüppchen mit der Mode aus dieser Zeit bekleiden. Da Liselotte 7 Hunde besaß, wurde ein ähnliches Hündchen gefaltet. Die Projektteilnehmer bastelten eine Maske für einen Maskenball. 

Sie studierten ein Menuett aus dem 17. Jahrhundert ein und führten es dann im „Spiegelsaal von Versailles“ vor.

 

"Ein Haus für Herbert" von Eric Carle   (Agnes Seene)

 

Die ersten Klassen hatten dieses Jahr den amerikanischen Bilderbuchautor Eric Carle, den Verfasser der weltberühmten „Kleinen Raupe Nimmersatt“, zum Thema.

Das Buch „Ein Haus für Herbert“ erzählt von einem Einsiedlerkrebs, dessen Haus zu klein geworden ist, und er sich deshalb ein neues Schneckenhaus sucht. Ein Jahr lang zieht er damit durchs weite Meer und findet viele Freunde, die sein Haus schmücken, es sauber halten, beschützen und ihm Licht schenken. Aber Herbert wird größer und muss sein Haus wieder verlassen. Auch wenn es ihn traurig macht, die Freunde nicht mitnehmen zu können, so überwiegt doch seine Freude auf einen Neuanfang.

Die Kinder haben die Geschichte gestaltet, sie als Erzähltheater aufgeführt, ihre eigenen Schneckenhäuser fantasievoll „wachsen“ lassen und ein großes gemeinsames Bild von Herbert erstellt. Dabei lernten sie die Technik der Collage kennen, die für die Arbeiten von Eric Carle so typisch ist.

 

 

"Der kleine Käfer Immerfrech" von Eric Carle  (Michaela Kobès)

 

Der kleine Käfer Immerfrech ist ein ziemliches Großmaul. Mit allen Tieren, denen er begegnet, will er sich anlegen - angefangen bei einem anderen Marienkäfer bis hin zu einem riesigen Wal!  Doch dieser erteilt ihm eine Lektion, die der kleine Käfer so schnell nicht vergessen wird. Am Abend landet er hungrig wieder da, wo er morgens losgeflogen war - müde und sehr froh darüber, dass der freundliche Marienkäfer seine Blattläuse mit ihm teilt.                                         Nachdem Frau Kobès das Bilderbuch vorgelesen hatte, lasen die Kinder die Geschichte gemeinsam und bekamen dann eine Rolle, die sie zuerst übten und dann mit Stabpuppen spielten. Nach nur drei Proben war die Geschichte bereit für die Aufführung.                                 Dann wurden Marienkäfer als Bühnendekoration gebastelt.              Bei der Projektpräsentation führten alle drei Gruppen das Stabpuppenspiel vor und ernteten großen Beifall.

 

Wolfgang Amadeus Mozart (Karin Mittag)

 

Im Mittelpunkt des Mozartprojekts stand natürlich seine Musik.

So merkten wir bereits beim Hören, dass wir viele Mozartmelodien schon (aus der Werbung) kannten.

Wir tanzten zu einem von Mozart komponierten Menuett, das sein Lieblingstanz war und bastelten aus Papier Mozartperücken, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie vorsichtig man sich mit der damaligen Mode bewegen bzw. tanzen musste.

Die auch heute noch sehr beliebte "Kleine Nachtmusik" spielten wir mit vielen (Orff-)Instrumenten in einer vereinfachten Form nach. 

Nachdem wir Mozarts berühmteste Oper "Die Zauberflöte" kennengelernt hatten, gestalteten wir dazu ein Bühnenbild mit dem "Vogelfänger". 

In unserem Mozartheft befassten wir uns mit Mozarts kurzem Leben, er wurde nur 35 Jahre alt. Als "Wunderkind" in ganz Europa berühmt und bekannt und ständig auf Reisen, wurde uns schnell klar, dass Mozarts Kindheit v.a. aus Üben, Auftritten und Unterwegssein bestand und alles andere als unbeschwert war. 

Wir dagegen versüßten uns zum Schluss die Projekttage natürlich auch noch mit der "Mozartkugel", einer nach Mozart benannten Köstlichkeit.

 

"Die kleine Spinne spinnt und schweigt" von Eric Carle         

(Beatrice Berges)

Während dieses Projektes lernten die Kinder das Fühl-und Tastbilderbuch der die kleine Spinne kennen.
Diese lässt sich durch keine einzige Aufforderung verschiedener Tiere, die etwas mit ihr unternehmen wollen, von ihrer Arbeit abbringen. Zielstrebig spinnt sie ihr Netz zu Ende, um dann plötzlich- schwupp - ein Insekt zu fangen.
Die Geschichte bot viel Gesprächsstoff und die Kinder erfuhren auch einiges Neues über Spinnen.
Danach ging die Gruppe, mit Becherlupen und Taschenlampen "bewaffnet",in den Schulhof und die Scheune, um Spinnennetze und Spinnen zu entdecken. Das war zuerst spannend.
Es folgte eine gestalterische Arbeit mit Wachsstiften auf grauem Tonpapier: die Kinder malten "ihre" kleine Spinne im Netz.
Desweiteren gab es die Möglichkeit die Geschichte „The very busy spider“ in einem kurzen Film anzuschauen und auf Englisch anzuhören, sowie die Spinne dann als Ausmalbild anzumalen.
Wer jetzt noch Energie und Lust hatte, konnte aus selbst gesammelten kleinen Ästen einen Rahmen zusammenbinden und darin mit verschiedenen Wollfäden ein Radnetz weben.

 

 

Gaius Julius Caesar  (Isolde Fogel)

 

Warum ist dieser große römische Feldherr so interessant für die Kinder?

Bestimmt sind Asterix und Obelix nicht ganz unschuldig daran.

Über Caesars Feldzüge und Eroberungen wollten die Schüler natürlich einiges erfahren. Aber wichtig waren auch seine Kindheit und Jugend in Rom.

Wer gehörte zu seiner Familie und warum wurde er getötet?

Um ein Gefühl für die damalige Zeit zu bekommen konnten sich die Kinder mit Tunika, Toga und Lorbeerkranz als Römer verkleiden und römische Sitten kennen lernen.

Sie bastelten eine Bulla als Glücksbringer, stellten Wachstäfelchen her, schrieben auf  Papyrus und versuchten, einen Streitwagen zu bauen.

Aus Ton wurden kleine Täfelchen und ein Mühlespiel geformt. Außerdem konnten sich die Kinder ein Mosaik aufkleben.

Die Informationen über Caesar wurden in einem kleinen Heft zusammengefasst, das die Schüler mit ihren Fotos verschönern konnten.

 

 

Rizzi - Fälscherwerkstatt    (Gunilla Kocher)

 

Am ersten Tag trafen sich die Projektkinder vor dem Klassenzimmer, und tauchten in einer Art „Museumsbesuch“ in die Rizzi-Welt ein. Sie sahen echte und unechte „Rizzis“ in 3D-Technik, und bestaunten auf Fotos einen Beetle, einen Zug, eine Concorde und ein Haus, die mit Rizzimotiven bemalt waren. Nachdem sie etwas über das Leben des Künstlers erfahren hatten, legten die Kinder mit der Arbeit los. Sie suchten sich eine Postkarte aus, um sie zu fälschen! Zuerst wurde das Motiv mit schwarzem Fineliner nachgemalt (nicht abgepaust!), anschließend kopiert und dann das Original mit Filzstiften ausgemalt. Mit Hilfe von Moosgummi fertigten die Kinder Stege an, auf die dann nochmals kleine ausgemalte kopierte Motive in 3D-Technik auf das Original aufgeklebt wurden. Die Kunstwerke waren von echten Rizzis kaum zu unterscheiden!!

Am zweiten Tag wurden noch einige Kunstwerke fertiggestellt und große Pappmotive ausgemalt, mit denen die Pausenhalle verschönert wurde.

Am letzten Tag trauten sich noch ein paar Kinder an große Rizzihäuser, und alle Kinder fertigten noch ein Rizzihaus und ein Selbstporträt von sich an, die demnächst auf einem Gemeinschaftsbild zu bewundern sein werden!

 

 

Mit dem berühmten Autor „Saint-Ex“ und seinem

„Kleinen Prinzen“ durch Welt und Raum   (Barbara Münch)

 

Alle 3 Projekttage begannen morgens mit einer gemütlichen Erzählrunde. Danach haben wir uns an Stationen ausgebildet zu Matheexperten, Sprachexperten in Deutsch und Englisch. An unsere Medienstation haben wir viel über unseren Planeten Erde erfahren.

Kreativteams haben sich gebildet und haben Frühstückssets und Lesezeichen hergestellt und wir haben T-Shirts gestaltet mit Motiven vom „Kleinen Prinzen“ und Sprüchen dazu geschrieben.

Zum Glück kam Frau Jesper am Donnerstag noch zum Helfen.

Wir durften unseren eigenen Wunschplaneten entwerfen und gestalten.

Alle Arbeiten haben wir in einer Projektmappe gesammelt.

Das Projektteam:

Lily, Marie, Moritz M., Moritz L., Sarah, Nur, Medine, Sercan, Martin, Finley, Nikolas, Lotte Cassandra, Fabienne, Bianca, Katharina und Emil

 

 

Projektzeitung    (Cornelia Pardall)

Die Projektgruppe der Projektzeitung bewältigte innerhalb der drei Tage viele unterschiedliche Aufgaben:

Mit Reportage-Sets ausgestattet, führten die fleißigen Projekt-Reporter Interviews durch und verschriftlichten diese anschließend.

Deckblätter wurden entworfen und jedes einzeln farblich gestaltet.

Nach dem Drucken wurden dann 250 Zeitungen per Hand gelocht, gebunden und ordentlich gestapelt.

Für den Verkauf wurden letztlich Werbeplakate entworfen und gestaltet und Verkaufsteams gebildet.

Alle Projekt-Reporter waren mit Eifer und Freude bei der Sache - und hielten am Ende mit Stolz die selbstgeschriebene Projekt-Zeitung in den Händen.