Projekttage zum Thema "Wasser"

 

Vom 8.06. bis zum 10.06 fanden in der Kurpfalzschule die Projekttage zum Thema Wasser statt. Warum ausgerechnet dieses Thema?

 

Es gibt kaum jemanden, den Wasser in all‘ seinen Facetten unbeeindruckt lässt. Es ist faszinierend: als Quelle, als Bach, als Fluss, als Meer, als Regen…

 

Das Kollegium machte sich im Vorfeld viele Gedanken, wie man auf möglichst vielfältige Weise mit dem Thema umgehen kann und bereitete diese Tage wochenlang vor. Das Ergebnis, drei erlebnis- und lehrreiche Tage, konnte sich sehen lassen.

 

Die Kinder waren Forscher, Künstler, Handwerker, Entdecker, Schauspieler, Musiker, Rettungsschwimmer, Schauspieler, Autoren, Trickfilmer und Reporter.

 

Sie waren am Teich, auf dem Neckar und im Schwimmbad.

 

Was sie alles erlebten und produzierten, konnten die vielen Besucher am Tag der Projektpräsentation am 10.06.2016 bestaunen.

Das Geheimnis des Wassers

 

Eine der Projektgruppen der Erstklässler beschäftigte sich anhand des Bilderbuches „Filipp Frosch und das Geheimnis des Wassers“ mit dem Wasserkreislauf. Es wurde eine Regenwolke gebastelt, der Wasserkreislauf im Glas nachgebaut und die Geschichte mit einem Stabpuppentheater einstudiert. Die Wassergeräusche wurden mit Instrumenten dargestellt. Die Kinder übten mit Feuereifer ihre Texte, damit bei der Präsentation nichts schiefgehen konnte! So klappte auch alles wie am Schnürchen – die Erstklässler waren super!

 

The Rainbow Fish

(Marlene Angol und Caroline Heumann)

 

Was wären die Projekttage ohne eine Theateraufführung? Mit passenden Requisiten, farbenfrohen Kostümen und einem Unterwasserbühnenbild wollten wir gemeinsam mit den Kindern die Geschichte des Regenbogenfisches (Rainbow Fish) mit den schönsten Glitzerschuppen erzählen. Mit einer kleinen Gruppe von 12 Schülerinnen gelang es uns binnen 3 Tagen ein kurzes Theaterstück auf die Beine zu stellen. Die Kinder hatten in den Tagen sehr viel Spaß und haben es genossen während der Planung so viel selbst bestimmen zu dürfen. Von der Rollenaufteilung, über die Gestaltung der Werbeplakate bis hin zu den Eintrittskarten konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und haben es in vollen Zügen genossen - es war ihr selbst gestaltetes Theaterstück. Damit sich der ganze Aufwand auch lohnte, entschlossen sich die Darstellerinnen ihr Stück gleich zu drei Spielzeiten aufzuführen. Die Scheune, der Schauplatz des Stückes, war zu allen drei Vorstellungen sehr gut besucht.

 

 

 

Rettungsschwimmen

(Carolyn Farhan)

 

Die ersten beiden Tage verbrachten wir im Hasenleiser-Schwimmbad, wo die Schüler mit Unterstützung der DLRG Heidelberg erste Rettungstechniken kennenlernten. Neben einfachen Abschleppübungen mit dem Partner blieb auch Zeit für viele verschiedene Spiele im Wasser.

 

Am dritten und letzten Tag lernten die Schüler viel Wissenswertes rund um die DLRG und machten sich mit den Bade-und Eisregeln vertraut.

 

Es waren drei erlebnisreiche und spannende Tage, die sicherlich viel zur Sicherheit der Schüler in, an und auf dem Wasser beigetragen haben!

 

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die DLRG Heidelberg und Leimen!

Projekt „Die zauberhafte Welt der Fische“

(Barbara Münch)

 

Eine gemischte Gruppe Projektkinder der 1a, 1b und 1c besuchten das Projekt „Die zauberhafte Welt der Fische“. Einstieg des Projektes war ein spannendes Experiment. Frau Schmezer kam von der Tschira-Forscherstation, und sie bastelte mit den Kindern Flaschentaucher. Dazu war nur eine leere Flasche ein kleiner Draht, ein Strohhalm und natürlich Wasser notwendig. Es entstanden heiße Überlegungen, warum der eine oder anderer Taucher nicht die gewollte Position einnahmen. Am Ende waren alle zufrieden, nachdem Drähte oder Strohhalme gekürzt wurden und endlich der Taucher sich durch Drücken der Flasche auf den Flaschenboden bewegt hatte und beim Loslassen wieder an die Oberfläche schwamm. Danach „tauchten“ die Schülerinnen und Schüler in die Welt des kleinen Swimmy ein (nach einem Bilderbuch von Leo Leonie). Am Donnerstag wurden mit verschieden Drucktechniken und „Fingerpainting“ eigene Buchseiten entworfen, so dass jedes Kind ein eigenes Swimmybuch herstellen durfte. Als faszinierender Abschluss am Freitag wurde noch das Fenster dekoriert. Dazu wurden Fische und Wale gefaltet und phantasievolle Quallen erfreuten alle Gemüter. Nach der Projektpräsentation am Freitagnachmittag gingen alle etwas erschöpft, aber „verzaubert“ ins Wochenende.

 

 

 Unterwasserspaß

(Anne Simon)

Beim Projekt "Unterwasserspaß - wir gehen in die Tiefe" haben die SchülerInnen Tauchgegenstände aus Alltagsmaterialien hergestellt. Zunächst wurden unterschiedliche Gegenstände wie CD's, Muscheln, Tennisbälle und mit Kies befüllte Luftballons auf ihr Schwimm- und Sinkverhalten im Wasser untersucht. Im Anschluss haben die SchülerInnen diese kreativ verziert, um sie am darauffolgenden Tag im Schwimmbad auszuprobieren. Dort wurden auch die ersten Tauchspiele mit den neuen Materialien erfunden und erprobt, die am letzten Tag aufs Papier gebracht wurden. So konnte jeder neben seinen gebastelten Tauchgegenständen auch ein kleines Buch mit allen Tauchspielen mit nach Hause nehmen.

 Neckarschleusen - Treppen für Schiffe

(Karin Mittag)

 

Warum sind im Neckar 27 Treppenstufen (Schleusen/Stauwehre) eingebaut?

Wie funktioniert eine Schleuse?

Welche Schiffe fahren auf dem Neckar, und wohin fahren sie?

 

Diesen und weiteren Fragen gingen wir im Projekt Neckarschleusen nach.

 

Am 1.Projekttag unternahmen wir eine Schifffahrt auf dem Neckar

von Heidelberg nach Neckargemünd. Unterwegs begegneten uns andere Schiffe und Boote. Unser Schiff musste zwei Schleusen passieren, und wir beobachteten von Deck aus genau, wie das vor sich ging.

Entgegen aller Ankündigungen hatten wir viel Glück mit dem Wetter, das Gewitter kam erst am Abend.

 

Am 2. Projekttag besichtigten wir die Schleuse Heidelberg.

Der Neckar hatte durch den Regen am Abend zuvor Hochwasser. Die komplette Schifffahrt war deshalb eingestellt worden. Wir konnten also keine Schiffe beobachten, die durchgeschleust wurden. Das war aber kein Problem, denn der Chef der Schleuse, Herr Gramlich, bot uns auch so eine abwechslungsreiche und interessante Führung.

Wir durften auf dem Schleusentor mitfahren als es sich öffnete und wieder schloss, wir funkten wie richtige Schiffskapitäne die Schaltzentrale an, und bekamen alles klar und anschaulich erklärt.

 

Am 3. Projekttag vertieften wir unser Wissen

mit Arbeitsblättern und einem Schleusenmodell.

Eigentlich könnten wir uns noch viele Tage mit dem Neckar beschäftigen…

 

 

Blubb!

(Amelie Feger)

 

An der Kurpfalzschule stellten 16 fleißige Handarbeiter im Rahmen der Projekttage bezaubernde Unterwasserwelten her. Hierbei waren die 2.-, 3.- und 4.-Klässler Handwerker, Maler, Weber, Künstler und Präsentatoren zugleich: Zuerst wurde der Webrahmen eigenhändig gebaut, indem viele kleine Nägel in eine Holzlatte gehämmert und diese auf Mandarinenkistchen befestigt wurden. Anschließend bekam der Webrahmen einen hellblauen Anstrich, sodass er zum übergreifenden Wassermotto der Projekttage passte. Nachdem auch die Fäden selbst gespannt worden waren, konnten die Kinder mit der Webarbeit beginnen. Hier kamen alle erdenklichen Materialien in verschiedensten Blautönen zum Einsatz: hellblaue Müllbeutel, blassblaue Fäden, dunkelblaue Wolle, blaulilane Stofffetzen, türkise Perlen und blaugrüne Federn wurden unter anderem verwendet. Das Aufnähen unterschiedlicher Glitzer- und Glanzmaterialien setzte am Ende noch schillernde Akzente. So konnten alle 16 Künstler am Freitagnachmittag bei der Projektvorstellung ihren Mitschülern und Familien stolz die zauberhaften Unterwasserwelten präsentieren.

 

 

Moby Dick

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In dem Literaturprojekt „Moby Dick“ von Herman Melville begleiteten die Schülerinnen und Schüler Kapitän Ahab auf seinem Rachefeldzug gegen den weißen Wal. Abgestimmt auf die Handlung wurden Wale und Segelschiffe gebastelt, japanische Papiertheater hergestellt und ein Comic entworfen. Darüber hinaus erfuhren die Kinder eine Menge über die verschiedenen Walarten und ihren Lebensraum. Auch der Walfang wurde kritisch hinterfragt und Überlegungen zum Schutz der Wale angestellt.

 

 

 

"Libelle, Wasserläufer, Frosch und CO Leben in und um den Teich"

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Die Teichforscher starteten damit sich einen Kescher aus Draht und Nylonstrümpfen zu basteln. Dieser sollte natürlich auch gleich ausprobiert werden und alle gingen gemeinsam an den versteckten Schulteich hinter dem Schulhof. Leise schlichen sich die Teichforscher an den Schulteich, konnten aber zunächst noch nicht viel entdecken. Als sie aber ihre Kescher zum Einsatz brachten, fanden sie viele verschiedene Tiere: mehrere Bergmolche, eine Großlibellenlarve, Mückenlarven und Wasserflöhe, die in Becherlupen genau betrachtet wurden.

 

Am zweiten Tag sind die Teichforscher an den Teich des PH Ökogartens gegangen. Hier haben sie viele Frösche entdeckt sowie Schlammschnecken, Molchlarven, Kaulquappen, Libellenlarven, Wasserläufer... Die gefundenen Tiere wurden mithilfe von Bestimmungskarten genau untersucht und gezeichnet.

 

Am dritten Tag haben die Teichforscher fleißig für den anstehenden Besuch Seerosen, Libellen und Frösche gebastelt und Plakate über die entdeckten Tiere erstellt. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und alle waren mit Eifer dabei den Teich in all seinen Facetten zu entdecken!

 

 

Warum kann der Wasserläufer auf dem Wasser laufen?

(Beate Brocke)

 

Warum kann der Wasserläufer auf dem Wasser laufen?

 

Wohin verschwindet Wasser?

Kann Wasser bergauf fließen?

Brennt ein Teelicht unter Wasser?

 

Ein Berg aus Wasser- kann das sein?

 

Diese und andere Fragen beschäftigten uns im Projekt ‚Der magische Tropfen’. 20 Studentinnen der Pädagogischen Hochschule boten an drei Tagen in unterschiedlichen Stationen Versuche an, um den Kindern nahezubringen, was das Wasser mag oder abweist, was ein Wasserkreislauf ist oder was sich in einem magischen Teichtropfen alles finden lässt.

 

Mit großer ‚Forscherfreude’ experimentierten, fragten und begeisterten sich alle Kinder.

 

Ein großer Dank geht an die Studentinnen, die diese Vielfalt ermöglichten.

 

Herrscher über Wind und Wolken

(Monika Verma)

 

Fünfzehn Kinder konnten drei Tage lang in die Welt der Wikinger eintauchen. Dabei lernten sie viel über die Wikinger: z.B., dass diese bereits ungefähr 500 Jahre vor Christoph Columbus Amerika entdeckten.

 

Die Kinder bastelten ein Drachenschiff und zwei verschiedene „Wikinger Helme“. Außerdem stellten sie „Silberarmreife“ her, wie die Wikinger sie alz Auszeichnung für besondere Tapferkeit im Kampf bekamen. Auch beschrifteten sie Runensteine mit Runenzeichen.

 

Der magische Tropfen

(Beate Brocke)

Warum kann der Wasserläufer auf dem Wasser laufen? Wohin verschwindet Wasser?

 

Kann Wasser bergauf fließen? Brennt ein Teelicht unter Wasser? Ein Berg aus Wasser- kann das sein?

 

Diese und andere Fragen beschäftigten uns im Projekt ‚Der magische Tropfen’ mit Beate Brocke. 20 Studentinnen der Pädagogischen Hochschule boten an drei Tagen in unterschiedlichen Stationen Versuche an, um den Kindern nahezubringen, was das Wasser mag oder abweist,

 

was ein Wasserkreislauf ist oder was sich in einem magischen Teichtropfen alles finden lässt.

 

Mit großer ‚Forscherfreude’ experimentierten, fragten und begeisterten sich alle Kinder.

 

Ein großer Dank geht an die Studentinnen, die diese Vielfalt ermöglichten.

 

"Wasserfilme"

(Ulrich Triebel)

 

Ein Surfer in Gefahr; Besuch bei der Meereskönigin; Nemo beim Angeln; ein Taucher wird vom Uboot gerettet; und die Flucht der Tiere vom Riff, das waren die Themen über die die Kinder ihre Geschichten als Kurzfilme aufnahmen. Die Filme wurden in einem weiteren Schritt mit selbsterzeugten Wassergeräuschen vertont. Neben der Trickfilmtechnik lernten die Kinder auch viele Eigenschaften des Wassers kennen. Voll Spannung und stolz konnten die Teilnehmer der 1a, 1b und 1c zum Schluss ihre fertigen Filme betrachten.